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Klimawandel

 

Vieles, was zum Klimawandel veröffentlicht und diskutiert wird, erregt die Gemüter. Kaum ein Thema ist so strittig wie dieses, da sich die Wissenschaftler uneins sind wie groß das Problem derzeit tatsächlich ist. Mit steigenden Bevölkerungszahlen und zunehmender Migration bleibt das Thema auf der Agenda. Denn die Frage nach der Energieversorgung für die Massen ist keineswegs gelöst. Alternative Energien sind teuer und nicht immer genauso effektiv wie die herkömmlichen Quellen. Der Kohlepfennig in Deutschland sollte seinerzeit die Kohleförderung mit zu subventionieren helfen und die großen Energieversorger arbeiten in der Zwischenzeit schon längst an neuen Techniken, für die ebenfalls Geld nötig ist.

Mit dem Aufstieg der Entwicklungs- und Schwellenländer ist das Problem virulenter geworden und längst ist der Wirtschaftszweig Energie sehr globalisiert. Verschiedene Anbieter arbeiten auf einem hart umkämpften Markt und derweil schreitet die Erderwärmung voran. Sicherlich sieht es in Deutschland in Sachen Umweltschutz immer noch viel besser aus als in Ländern wie Russland, China und afrikanischen Staaten, wo noch viel niedrigere Standards vorherrschen. Diese zu vereinheitlichen müßte indes das Ziel jeder Umweltschutzmaßnahme sein.

Russlands Gazprom nimmt eine große Position unter den Energieversorgern ein. Als Sponsor von Schalke 04 bietet es gleichzeitig Sportförderung an, die hierzulande noch stärker unterstützt werden soll, damit Deutschland im Sport wettbewerbsfähig bleibt.

Ob nun Braunkohle, Kohlendioxid oder Öl - alle drei verdrecken die Luft und durch die Manipulation der Abgaszahlen der Automobilhersteller ist davon auszugehen, dass unsere Umwelt schmutziger ist als es die Statistiken oft ausweisen. Früher litten viele Kinder im Ruhrgebiet unter Keuchhusten, der längst eingedämmt geglaubt war. Doch viele der ungelösten Probleme bereiten der Bevölkerung immer noch Schwierigkeiten, sodass gute Lösungen vonnöten sind. Das größte Problem stellt derzeit das sehr umstrittene Fracking dar, das die Umwelt stark belastet. Dabei handelt es sich um eine ausgefeilte Technologie, die unter technischen Gesichtspunkten vielleicht einen großen Fortschritt bedeutet, unter Umweltaspekten und hinsichtlich des Schutzes des Grundwassers aber alles andere als begrüßenswert ist.

Längst noch nicht gelöst ist auch die Frage der Endlagerung des Atommülls. Mit dem allmählichen Ausscheiden aus der Atomenergie in Deutschland ist zwar ein erster wichtiger Schritt getan, doch es sind keine geeigneten Endlager in Sicht, mit Hilfe derer man das Problem in den Griff bekäme. Zwar sollen sich die Atomanbieter, die in den vergangenen Jahrzehnten horrende Gewinne mit der Atomenergie eingefahren haben, milliardenschwer an der Lösung der Endlagerung beteiligen. Doch ob das reichen wird, steht noch in den Sternen.

Der Klimawandel wird uns begleiten, so wie er das schon seit Jahrtausenden tut. Der Unterschied zu früher ist indes, dass wir tatsächlich die Experten und Ansätze dafür haben, um das Problem in den Griff zu bekommen. Wie stets sind es die Lobbyisten, die eher auf die Gewinne als auf die Sauberhaltung der Luft, der Erde und des Wassers schielen. Langfristig sollten sie sich überzeugen lassen, dass Gesundheit das höchste Gut ist. Denn auch mit alternativen Energien könnten die Gewinne sprudeln, wenn man sie richtig einsetzt.